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Guten Abend, heute ist der 06.02.2012

Freiraum nutzen – Überblick schaffen | Leitsatz 1: Schaffen Sie eine Atmosphäre für Ihren geistigen Flow!


„Der Erste im Vogelschwarm bestimmt die Richtung, der letzte Vogel muss kämpfen, damit er den Anschluss nicht verliert. Sou­veräne Persönlichkeiten schaffen es immer wieder, kreativ vor­auszublicken statt den Ideen anderer mühsam hinterherzulau­fen.“                          

Haben Sie schon einmal versucht, im größten Stress kreativ zu sein? Trotz ständigem Telefonklingeln und einer Bürotür, die sich nicht so schnell schließen kann, wie der Nächste sie wieder öff­net, einen klaren Gedanken zu fassen? Das gelingt nur den we­nigsten Menschen, vielleicht denjenigen, die es durch jahre­lange Meditation geschafft haben, alles Störende binnen Se­kunden auszublenden und sich ganz auf ihr Innerstes zu kon­zentrieren. Glücklich, wer dazu fähig ist. Denn nur so lassen sich tatsächlich wertvolle Entscheidungen treffen. 

Souveränität bedeutet, den Überblick zu haben, zu beobach­ten und wahrzunehmen. Manchmal vielleicht, wie der Vogel­schwarm, eine Richtung vorzugeben oder einfach nur dahinzugleiten. Souveränität heißt aber auch, Energie zu spenden für andere und Kraft aufzunehmen, um auftauchende Hindernisse gemeinsam oder jeder für sich elegant zu überwinden. Die Quelle speist auch hier den Fluss. Ohne Atmosphäre als Basis für den geistigen Flow ist es schwierig, den Blick nach vorne zu richten und die Richtung zu bestimmen. Die Reise zur eigenen Souveränität kann nur dann starten, wenn Sie sich auch einmal Zeit für sich selbst nehmen.

 

Termin für mich – ein Systemfehler im Leistungsprogramm?

Im Wirtschaftsleben geht es immer darum, möglichst beschäf­tigt (oder besser: geschäftig) zu sein. Wer nicht rund um die Uhr irgendwelche Termine hat, kann es gar nicht so weit gebracht haben. Stress ist in und der Mensch somit vermeintlich wichtig. Für die Atmosphäre und den geistigen Flow sind das keine gu­ten Voraussetzungen. Wir haben Geschäftstermine, einen Ter­min beim Friseur und kennen die Sporttermine unserer Kinder. Viele Menschen, die auf die so genannte Work-Life-Balance achten, haben vielleicht noch regelmäßig Termine mit Ihrem Lebenspartner – zum Essen oder Theaterbesuch. Doch haben wir auch manchmal einen Termin mit uns selbst?

Wir Menschen leiden hier wahrscheinlich unter einer Fehlpro­grammierung. Unsere Software zeigt uns an: Vorsicht! Ein Termin mit mir selbst verursacht einen Systemfehler im Leistungspro­gramm. Ist es nicht tatsächlich so, dass wir es als Minderleistung erachten, wenn wir einfach mal einen halben Tag, ja vielleicht nur eine Stunde nichts tun, unsere Gedanken schweifen lassen? Viele können das gar nicht mehr und haben ein schlechtes Gewissen, wenn Sie jemandem sagen müssten, ich habe nichts getan. Wenn wir uns Zeit für uns selbst nehmen, um eine Atmo­sphäre für den geistigen Flow zu schaffen, müssen wir vorher mit diesem Vorurteil der Minderleistung aufräumen – in uns selbst und auch in unserem Umfeld. Ansonsten ist die Auszeit eher kontraproduktiv und zerstört unbewusst unsere beste Absicht, in eine gute und geistig anregende Stimmung zu kommen.

 

Im Leitsatz 2 lesen Sie, wie Sie aus den Erfolgsstories anderer lernen können!

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