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Guten Abend, heute ist der 06.02.2012

Abseits neue Wege beschreiten | Leitsatz 4: Lernen Sie loszulassen!


„Auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln ist bequem, aber auf Dauer auch langweilig. Neue Wege führen zu Abenteuern, Be­gegnungen mit spannenden Menschen und Ideen.“

 

Wir Menschen neigen dazu, an Vertrautem und Gewohntem festzuhalten. Da wissen wir, dass es funktioniert, da sind wir si­cher, was wir bekommen. Doch diese Sicherheit besteht nur vermeintlich, weil sich bereits die Rahmenbedingungen in un­serer modernen Welt so schnell verändern, dass uns gar nichts anderes übrig bleibt, als immer mal wieder loszulassen. Nichts was der Zeit widersteht ist dauerhaft, sondern was sich kluger­weise mit ihr ändert!

 

Der Mut zum Loslassen, um voranzukommen, ist unerlässlich. Nur wer immer wieder die eigene Komfortzone verlässt, kann per­sönliches Wachstum erreichen. Neue Wege zu beschreiten fängt schon damit an, nicht immer alles selbst machen zu wol­len bzw. das Gefühl zu haben, dass nur dann Aufgaben auch entsprechend gut erfüllt werden. Die eigene  Delegationsbe­reitschaft bringt Ihnen Freiraum und fördert Ihre Partner.

 

Ihr Perfektionismus steht Ihnen im Weg!

 

Erfolgreiche Menschen haben oft auch einen besonderen Hang zum Perfektionismus. Alles sollte zu 100 % richtig sein, mit weniger geben sie sich nicht zufrieden. Ein schlechteres Ergeb­nis wird nicht akzeptiert. Natürlich müssen Aufgaben ordnungs­gemäß erledigt werden. Natürlich erwarten Kunden eine Lö­sung, die passt. Allerdings erreichen dieses Ergebnis oft genau diejenigen, die eine Sache, wenn auch sehr verantwortlich, aber doch gedanklich etwas lockerer (wir könnten auch sagen souveräner) angehen.

 

Perfektionisten scheitern häufig an ihrer überhöhten Erwar­tungshaltung. Sie fordern zu viel - von sich selbst ebenso wie von anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Wollen Perfektionisten souveräner werden, müssen Sie lernen, loszulassen – nicht die Verantwortung, aber sehr wohl eine Aufgabe. Wer lernt, an­deren Menschen vorab Vertrauen zu schenken, wird überrascht sein, wie reich er belohnt wird. Denn auch, wenn es ab und an mal eine Enttäuschung geben wird (doch davon sind wir ebenso wenig gefeit, wenn wir alles selbst machen wollen und dann doch nicht schaffen), sind die meisten Menschen das Vertrauen, das ihnen geschenkt wird, auch wert. An demjeni­gen, der eine Aufgabe delegiert, liegt es dann allerdings, die grundsätzlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit der An­dere die ihm übertragene Aufgabe auch lösen kann.

 

Im Leitsatz 5 lesen Sie, wie Sie Ihre K. o.s Kommunikation, Koordi­nation und Kommunikation wirkungsvoll nutzen!

 

von Souveränitäts-Experte Theo Bergauer (www.b-wirkt.de), Waldsassen/Ratingen

 

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